Hermes-Plugins: Wie Unternehmen und Creator ihren KI-Agenten erweitern
Hermes wird mit Plugins zum Spezialisten: für Fachsoftware im Unternehmen, für Videos und Content bei Creatorn. Was Plugins können, wann sie sich lohnen und wann du Hermes oder Lokyy brauchst.

Hermes ist ein starker KI-Agent. Er plant Aufgaben in mehreren Schritten, nutzt Werkzeuge und lernt mit Skills dazu. Was er nicht kennt: deine Branchensoftware, deine Dateiformate, deine Produktionsabläufe. Genau dafür gibt es Hermes-Plugins. Sie machen aus einem Generalisten einen Spezialisten für deine Arbeit.
Seit dem 9. Oktober 2026 ist mit dem Hermes Video Editor auch ein Plugin von HR CodeLabs im offiziellen Katalog von Nous Research. Anlass genug, einmal zu zeigen, was Plugins im Business und für Creator bringen.
Kurz erklärt: Was ein Plugin kann
Ein Hermes-Plugin kann drei Dinge mitbringen:
- Werkzeuge, die der Agent selbstständig aufruft, etwa „Video schneiden“ oder „Auftrag im ERP anlegen“.
- Skills, die dem Agenten beibringen, wann und in welcher Reihenfolge er die Werkzeuge nutzt.
- Oberflächen in Hermes Desktop, zum Beispiel ein Editor, ein Dashboard oder eine Freigabe-Ansicht.
Der Unterschied zum reinen Prompt: Ein Werkzeug tut genau eine Sache, präzise und getestet. Der Agent muss nicht raten, wie etwas geht. Er wählt das passende Werkzeug und prüft das Ergebnis.
Hermes-Plugins im Business
Im Unternehmen geht es fast immer um eine Frage: Wie bekommt der Agent sicheren Zugriff auf die Systeme, in denen die Arbeit passiert?
- Fachsoftware anbinden. Hermes liest Aufträge aus dem ERP, legt Kontakte im CRM an oder fragt eine Branchenlösung ab. Über eine klar begrenzte Schnittstelle, nicht über Vollzugriff.
- Dokumente verarbeiten. Angebote, Lieferscheine, Tabellen oder PDFs prüfen, vergleichen und zusammenfassen. Lokal, wenn die Daten das Haus nicht verlassen sollen.
- Freigaben abbilden. Eine eigene Ansicht in Hermes Desktop zeigt, was der Agent vorbereitet hat. Du gibst frei, bevor etwas rausgeht.
- Eigene Produkte öffnen. Wer Software anbietet, macht sie mit einem Plugin für alle Hermes-Nutzer verfügbar und landet im offiziellen Katalog.
Hermes-Plugins für Creator
Creator verlieren die meiste Zeit nicht beim Drehen, sondern danach: schneiden, kürzen, Untertitel, Formate, Export. Genau hier spielt ein Agent mit den richtigen Werkzeugen seine Stärke aus.
Mit dem Hermes Video Editor sieht das so aus:
„Mach aus trip.mp4 ein Reel: 9:16 mit unscharfem Hintergrund, Titel ‚Tag 3‘, für Reels exportieren und prüfen.“
Hermes wählt die passenden Werkzeuge in der richtigen Reihenfolge: umrahmen, Text, Export, Plattform-Prüfung. Weitere typische Aufgaben:
- Stille entfernen und die Lautheit auf -14 LUFS angleichen
- Untertitel aus Sprache erzeugen und einbrennen
- Musik unterlegen, die automatisch leiser wird, wenn du sprichst
- Ein Video für mehrere Plattformen exportieren: Reels, TikTok, Shorts, YouTube
- Unter ein Größenlimit bringen, etwa 8 MB für Discord
Alles läuft lokal mit FFmpeg. Kein Upload, kein API-Key, keine Telemetrie. Wer lieber selbst Hand anlegt, nutzt den visuellen Editor mit Zeitleiste in Hermes Desktop.

Hermes oder Lokyy?
Entscheidend ist, wer mit der KI arbeitet:
- Hermes (Single-User): Ein Agent für eine Person. Ideal für Selbstständige, Creator und Geschäftsführer, die ihren eigenen Assistenten wollen. HR CodeLabs richtet Hermes auf deinem Server ein, mit deinen Skills und Plugins.
- Lokyy (fürs Team): Lokyy ist unser KI-Arbeitsplatz. Chat mit allen Modellen, Agenten, Firmenwissen, Workflows, KI-Posteingang und Office in einer App. Jede Firma bekommt einen eigenen Server, in Deutschland oder bei dir im Haus.
Du kannst mit Hermes allein starten und später mit Lokyy das ganze Team dazuholen.
Wann sich ein eigenes Plugin lohnt
Ein eigenes Plugin lohnt sich, wenn mindestens eins davon zutrifft:
- Eine Aufgabe kommt täglich oder wöchentlich wieder.
- Der Agent soll mit einer Software arbeiten, die er nicht kennt.
- Ergebnisse müssen exakt und prüfbar sein, nicht nur „ungefähr richtig“.
- Daten sollen lokal bleiben.
Für einmalige Aufgaben reicht meist ein guter Prompt oder ein Skill.
Unser Fazit
Plugins sind der Hebel, mit dem Hermes vom Chat-Assistenten zum Kollegen wird, der wirklich in deinen Systemen arbeitet. Für Unternehmen heißt das: sichere Anbindung an Fachsoftware. Für Creator: weniger Nachbearbeitung, mehr Zeit für Inhalte.
Du willst Hermes für deine Abläufe erweitern? Wir entwickeln Hermes-Plugins vom ersten Entwurf bis in den offiziellen Katalog. Den Hermes Video Editor kannst du dir als Referenz direkt ansehen.
Häufige Fragen
Was ist ein Hermes-Plugin?
Ein Hermes-Plugin erweitert den Open-Source-Agenten Hermes von Nous Research um neue Fähigkeiten. Es kann dem Agenten Werkzeuge bereitstellen, Skills mitbringen und eine eigene Oberfläche in Hermes Desktop ergänzen. Plugins werden mit einem Befehl installiert, zum Beispiel aus dem offiziellen Plugin-Katalog.
Wofür nutzen Unternehmen Hermes-Plugins?
Vor allem, um Hermes sicher mit eigener Fachsoftware, Dateiformaten und Abläufen zu verbinden: ERP, CRM, Branchenlösungen, Dokumente und Medien. Ein Plugin gibt dem Agenten präzise, getestete Werkzeuge statt vager Anweisungen.
Was bringen Hermes-Plugins für Creator?
Creator können wiederkehrende Produktionsschritte an den Agenten abgeben: Videos schneiden, Stille entfernen, auf 9:16 umrahmen, untertiteln und für Reels, TikTok oder Shorts exportieren. Der Hermes Video Editor von HR CodeLabs macht genau das, lokal und ohne Cloud.
Brauche ich Hermes oder Lokyy?
Hermes ist ein Single-User-Agent für eine Person. Lokyy ist unser KI-Arbeitsplatz fürs ganze Team: Chat mit allen Modellen, Agenten, Firmenwissen, Workflows und KI-Posteingang in einer App, auf einem eigenen Server für deine Firma.
Kann HR CodeLabs ein eigenes Hermes-Plugin für uns entwickeln?
Ja. HR CodeLabs entwickelt Hermes-Plugins mit Werkzeugen, Skills, Desktop-Oberfläche, Tests auf Linux, macOS und Windows und auf Wunsch der Einreichung im offiziellen Katalog. Referenz ist der Hermes Video Editor.



